Finde den richtigen Laubbläser
Verfasst von: Victor Lundqvist
Woran solltest du vor dem Kauf denken?
- Grundstücksgröße?
- Laubbläser oder Laubsauger?
- Akku-, Elektro- oder Benzinbetrieben?
- Handgerät oder mit Tragesystem?
- Gerüuschpegel
1. Grundstück
Die Größe deines Gartens bzw. der Fläche, auf der du die Geräte einsetzen willst, ist ein entscheidender Faktor, um die richtige Maschine zu finden.
Es macht keinen Spaß, einen ganzen Garten von Hand zu harken – mit der Investition in einen Laubbläser, der deinen Bedürfnissen entspricht, sparst du viel Zeit.
Grundstücksfläche
Wie groß ist sie? Für kleinere Gärten von ca. 100–2000 m² reicht ein Akku- oder Elektro-Laubbläser völlig aus.
Ist dein Grundstück größer als 3500 m² und mit mehreren verschiedenen Laubbäumen versehen, kann es sinnvoll sein, einen benzinbetriebenen Laubbläser zu kaufen, um häufiges Starten/Stoppen zu vermeiden und mehr Leistung zu erhalten.
Bäume und Sträucher
Hast du Ahorn, Hasel oder andere große Laubbäume, ist es oft besser, eine stärkere Maschine zu wählen, da die Blätter meist schwer auf dem Boden liegen und, wenn sie im feuchten Gras liegen bleiben, schwerer wegzublasen oder aufzusaugen sind. Hast du dagegen eher Nadeln statt Laub im Garten, wird die Wahl einfacher und günstiger, da du keine so hohe Leistung benötigst.
Wege/Kiesflächen
Hast du viele Kies- oder Steinflächen bei Wegen und Einfahrten in der Nähe der Rasenfläche? Dann eignet sich am besten ein Laubbläser mit variabler Geschwindigkeit, bei dem du die Blasstärke regulieren kannst. Mit einem zu starken Laubbläser riskierst du, Kies und Steine auf den Rasen zu blasen. Entscheidest du dich für einen Laubbläser mit einstellbarer Geschwindigkeit, hast du die Kontrolle und kannst die Luftmenge anpassen.

2. Laubbläser oder Laubsauger?
Es gibt Maschinen mit einer kombinierten Laubbläser- und Laubsaugerfunktion. Diese funktioniert wie ein Staubsauger – mit einer einfachen Einstellung kannst du Blätter und Schmutz aufsaugen, die dann in einem Behälter landen, den du leicht entleeren kannst.
Hast du jedoch viele Blätter und viel Schmutz oder eine größere Fläche, empfehlen wir die Laubsaugerfunktion nicht, da sie leicht verstopfen kann und der Behälter schnell voll wird.
Mit einem Laubbläser kannst du hingegen durch etwas Technik und Übung ganz einfach selbst bestimmen, wohin die Blätter sollen. Sammle die Blätter in einem Kompost, um Unkraut und Schädlinge fernzuhalten, die deinen Rasen beschädigen könnten – und nutze den Kompostabfall im Frühjahr, um Blumen zu pflanzen oder warum nicht mit etwas Gemüseanbau zu beginnen?
Bei uns findest du fast alle Varianten und wir haben ein großes Sortiment an Laubbläsern. In diesem Artikel haben wir unsere meistverkauften Produkte von Marken wie Makita, Husqvarna, Ryobi, Stiga und Stihl aufgenommen.
3. Akku-, Elektro- oder Benzin-Laubbläser?
Du benötigst hohe Leistung für einen längeren Zeitraum? Dann ist ein Benzin-Laubbläser die richtige Wahl!
Vorteile
- Leistungsstark und hohe Blasfähigkeit
- Kraftstoffsparend – moderne benzinbetriebene Laubbläser sind dank kompakter Bauweise und neuer Motorentechnik besonders sparsam.
- Längere Betriebszeit – weniger Start und Stopp im Vergleich zu einem akkubetriebenen Gerät, bei dem du z. B. anhalten und laden musst.
Tipp: Viele Laubbläser in dieser Kategorie sind so stark, dass sie auch schwere Schneemengen und groben Kies von deiner Einfahrt wegblasen können.
Kleines Grundstück oder nicht so viel Laub? Dann solltest du einen Elektro-Laubbläser wählen!
Vorteile
- Leicht und ergonomisch – kein Zusatzgewicht wie bei Kraftstoff oder Akku, die meist einiges wiegen.
- Wirtschaftlich – verbraucht keinen Sprit!
- Umweltfreundlich – keine Emissionen durch Abgase oder Öle.
- Keine Start- und Stoppvorgänge – kontinuierlicher Betrieb, solange du nicht irgendwo mit dem Kabel hängen bleibst.
Tipp: Kauf dir gleich ein Verlängerungskabel zusammen mit einem elektrisch betriebenen Laubbläser, damit du überall hinkommst und die gesamte Rasenfläche bearbeiten kannst.
Erreiche schwierige Stellen mit einem Akku-Laubbläser
Vorteile
- Leicht zu transportieren
- Umweltfreundlich
- Der Akku kann für mehrere Werkzeuge verwendet werden
- Ergonomisch
- Praktisch
Tipp: Extra Power schadet nie – deshalb kann es eine gute Idee sein, in einen Zusatzakku für deinen Laubbläser zu investieren.
4. Tragesystem, Handgerät oder Achselriemen?
Wenn du einen größeren benzinbetriebenen Laubbläser kaufst, empfehlen wir die Anschaffung eines rückentragbaren Laubbläsers, bei dem der Motor auf dem Rücken getragen wird. Das erleichtert die Handhabung und schont den Körper.
Wiegt der Laubbläser/Laubsauger mehr als 2–3 kg, kann es sinnvoll sein, ein Modell mit Schultergurt zu wählen, damit nicht das gesamte Gewicht auf deinen Armen lastet.
Ein handgeführter Laubbläser eignet sich hervorragend für dich, wenn du einen kleineren Rasen hast und die Geräuschentwicklung reduzieren möchtest.

5. Geräuschpegel
Der Geräuschpegel eines Laubbläsers lässt sich nicht vermeiden – sie sind ziemlich laut. Meistens sind elektrisch betriebene oder akkubetriebene Modelle deutlich leiser als ein benzinbetriebener. Hast du viele Nachbarn in direkter Nähe, ist es nicht gerade freundlich, einen lauten Laubbläser sonntagmorgens um 8 Uhr zu starten. Klar, es hat seinen eigenen Charme – aber würdest du selbst in die gleiche Situation geraten wollen?